Herzlich willkommen auf den Seiten der
Brahmsgesellschaft Stralsund!

Es sollte 2021 weitergehen mit (kleinen) Jubiläen. Zur zehnten Meisterklasse für Viola, die Prof. Erich Wolfgang Krüger in Stralsund, war es etwas Neues geplant. Pandemiebedingt sind alle geplanten Veranstaltungen des 11. Baltischen Winters im Februar 2021 ersatzlos entfallen. Wir informieren Sie, sobald neue Termine für Konzerte möglich sind. Bis dahin bleiben Sie alle gesund - freuen wir uns gemeinsam auf kommende Konzertereignisse!

Das Jubiläum der zehnten von Prof. Erich Krüger geleiteten Meisterklasse für Viola in Stralsund folgt nun im Rahmen des 12. Baltischen Winters. So wie für den bedauerlicherweise entfallenen 11. Baltischen Winter geplant, gibt es dieses Mal etwas ganz Besonderes. Prof. Erich Wolfgang Krüger von der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar und Prof. Florian Richter von der Hochschule für Musik Nürnberg stehen gemeinsam den Teilnehmern sachkundig bei der musikalischen Arbeit zur Seite und werden den Workshop leiten. Prof. Florian Richter, selbst Teilnehmer einer unserer Meisterklassen, ist mittlerweile Solobratscher an der Sächsischen Staatskapelle Dresden und Professor für Viola in Nürnberg. Die Begleitung am Klavier übernimmt erneut Ludmilla Kogan, Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar. Angesichts der stets begehrten Teilnehmerplätze ein schöner Weg das Angebot zu erweitern - rechtzeitige Anmeldung bleibt empfehlenswert.
Die Meisterklasse findet in den Räumen des Theaters Stralunds statt und wir können dank dessen den TeilnehmerInnen hervorragende Bedinungen bieten. Weitere Konzerte werden bei der SOS-Dorgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden sowie auf Schloß Hohendorf erklingen.

Die Meisterklasse findet in den Räumen des Theaters Stralunds statt und wir können dank dessen den TeilnehmerInnen dieses Workshops exzellente Bedinungen bieten. Weitere Konzerte werden bei der SOS-Dorgemeinschaft Grimmen-Hohenwieden sowie auf Schloß Hohendorf erklingen.

Zur Anmeldung für die Meisterklasse senden Sie uns folgenden Flyer.

Eröffnet wird der Baltische Winter mit einem Konzert der ViolinistInnen der Klasse Prof. Christiane Hutcap von der Hochschule für Musik und Theater Rostock, der genaue Termin folgt.
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Finnischen Gesellschaft MV haben wir am 26.2.2022 zum Finale des Baltischen Winters Gäste aus Finnland, das Duo Mervi & Virva (Violine, Klavier) zu Gast.


Dank an alle unsere Partner, Sponsoren und Vereinsmitglieder für die reibungslose Organisation und Hilfe bei unseren Veranstaltungen!

Ein besonderer Dank gilt dem Vorpommernfond, vertreten durch Patrick Dahlemann Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern. Mit einem Zuschuss konnte eine Einrichtung zur Klimatisierung unseres Flügels unterstützt werden, um Schwankungen der Raumluftfeuchte auszugleichen. Damit wird der Wert des Instrumentes auch langfristig erhalten. MV tut gut!

Weitere Veranstaltungen im Jahresverlauf werden hier und in der Presse angekündigt.




Die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. wurde 2007 in Erinnerung an einen wichtigen Punkt im Schaffen von Johannes Brahms gegründet. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Die Vorstandsmitglieder sind ehrenamtlich tätig.

Zweck der Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. ist die Förderung von Kunst und Kultur, Bildung und Erziehung sowie der Denkmalschutz.

Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Organisation von Konzerten, Ausstellungen, Kursen und Wettbewerben für jugendliche Teilnehmer sowie die Qualifizierung von Laienmusikern und Musikinteressierten. Außerdem fördert die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. die Weiterbildung von Musikstudenten und bereits beruflich im Musikbereich Tätigen, den Erfahrungsaustausch zwischen Dozenten der Musikhochschulen mit anderen Musikern und die Konzeption und Verbreitung interdisziplinärer Entwicklungen in der Musik.

Der Verein unterstützt besonders begabte und bedürftige Teilnehmer mit Stipendien. Die Brahmsgesellschaft Stralsund e.V. legt Wert auf die Zusammenarbeit mit anderen Kultur- und Bildungseinrichtungen.

Brahms Erste Sinfonie

Die Vollendung der ersten Sinfonie im Sommer 1876 stellt den bedeutendsten Wendepunkt in Brahms kompositorischer Entwicklung dar. Fünfzehn Jahre dauerte die Arbeit an dem Werk, bereits 1862 schickte Brahms einen ersten Entwurf der Sinfonie an Clara Schumann.

Die lange Entstehungszeit der Sinfonie resultiert wohl aus verschiedenen Umständen. Ein Grund war sicher Brahms akribische und selbstkritische Arbeitsweise, die ihn viele seiner Frühwerke vernichten ließ. Beethovens Vorbild war allgegenwärtig, und Brahms zweifelte notorisch an sich selbst. Sein Instrument war das Klavier, im kompositorischen Umgang mit dem Orchester war er aus seiner Sicht noch etwas ungeübt. In der Arbeit am Deutschen Requiem (1868) und den Haydn-Variationen (1874) perfektionierte er den Umgang mit dem Orchester, zudem setzte er einige seiner Ungarischen Tänze 1876 für Sinfonieorchester. Die durch Freunde und Öffentlichkeit genährte Erwartungshaltung, Brahms werde als Erbe Beethovens die sinfonische Tradition  würdig fortsetzen war sicherlich nicht leicht zu erfüllen. Zumal die Vertreter der Neudeutschen Schule (Liszt und Wagner) die musikalische Form der Sinfonie totgesagt und die Sinfonische Dichtung als Nachfolgemodell eingeführt hatten.

Im Sommer 1876 gelingt Brahms in den Ferien auf Rügen der lang erkämpfte Durchbruch in der Arbeit an der ersten Sinfonie. Brahms nahm sich den Vergleich mit Beethoven sehr zu Herzen, findet man doch Zitate aus Beethovens fünfter und neunter Sinfonie. So schleppend der Entstehungsprozess bis zu diesem Zeitpunkt war, so eilig wurde auf die Herstellung des Orchestermaterials gedrängt. Die ganze Sinfonie wurde in  nur zwei Wochen gestochen, redigiert  und  einstudiert. Die Uraufführung fand im November in Karlsruhe statt.

Wenn Sie möchten, können Sie den Notentext der 1. Sinfonie in c-Moll, die gesamte Partitur  ansehen.

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